Entweder Klimaschutz und Energiewende oder Wirtschaftswachstum? FALSCH!
Die politische Parole „Klimaschutz und Energiewende oder Wirtschaftswachstum“ gehört zu den beliebtesten Argumenten vor allem konservativer Kräfte in der deutschen Politik. Die vermeintliche Botschaft ist klar: Wer Klimaschutz und Energiewende will, muss auf Wohlstand verzichten. Wer die Wirtschaft stärken will, muss beim Klimaschutz Abstriche machen und die Energiewende verlangsamen. Die Debatte um das „Verbrennerverbot“ ist nur eine Auswirkung dieser politische Lüge. Diese Gegenüberstellung, dieses Ausspielen von Klimaschutz und Energiewende einerseits gegen die Wirtschaft andererseits ist nicht nur falsch – sie ist dumm, fahrlässig und gefährlich. Denn die Fakten sprechen eine völlig andere Sprache: Klimaschutz und Energiewende sind keine Bremsen, sondern Motoren für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Die wissenschaftliche…
Energiewende ist Jobmotor für Deutschland
Die Energiewende ist mehr als Klimaschutz – sie ist sorgt für Arbeitsplätze, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung in Deutschland. Während politische Diskussionen oft auf die Kosten fokussieren, zeigt die Realität ein anderes und vor allem ökonomisch sinnvolles Bild: Der Umbau unseres Energiesystems schafft Hunderttausende Jobs und hält die Wertschöpfung im Land. Das Paradebeispiel ist die Photovoltaik, wo der Großteil der Wertschöpfung in deutschen Handwerksbetrieben verbleibt – nicht in China. Photovoltaik: Wo die wahre Wertschöpfung stattfindet Bei Photovoltaikanlagen denken viele zuerst an chinesische Modulhersteller, denn von diesen kommt der größte Teil an PV-Modulen, die hierzulande verbaut werden. Doch diese Sichtweise greift deutlich zu kurz. Eine detaillierte Analyse der Kostenstruktur zeigt: Die PV-Module…
Gaskraftwerkspläne von Katherina Reiche unter Beschuss
Das Energiewende-Unternehmen 1KOMMA5° legt bei der EU offiziell Beschwerde gegen die von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche geplanten Subventionen für neue Gaskraftwerke ein. Die Bundesregierung plant, bis 2030 mindestens 20 GW neue Gaskraftwerke als Reservekapazitäten durch milliardenschwere Subventionen zu errichten und zu betreiben. 1KOMMA5° sieht darin einen klaren Verstoß gegen EU-Beihilferecht und hat deshalb offiziell Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt. Kritikpunkte von 1KOMMA5°: Konkrete Forderungen: Stimme aus dem Unternehmen: CEO Philipp Schröder betont, dass gebündelte dezentrale Systeme, wie virtuelle Kraftwerke von 1KOMMA5°, bereits heute Versorgungssicherheit deutlich günstiger und umweltfreundlicher sicherstellen können. Die Kraftwerksstrategie dürfe nicht „alte Strukturen zementieren“, sondern müsse Innovationen und saubere, bezahlbare Lösungen fördern. Hintergrund: 1KOMMA5° ist ein…
Warum Reiches Gaskraftwerke gegen EU-Recht verstoßen …
… und den Strompreis nicht senken Die Bundesregierung, konkret Wirtschaftsministerien Katherina Reiche, plant den Bau zahlreicher neuer Gaskraftwerke, um die Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende abzusichern. Katherina Reiche treibt besonders die Idee sogenannter Back-up-Kraftwerke mit mindestens 20 Gigawatt Gesamtkapazität voran. Doch ein aktuelles Gutachten im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kommt zu einem klaren Urteil: Diese Pläne verstoßen gegen EU-Recht und liefern zudem keine Garantie für bezahlbaren Strom.handelsblatt+1 EU-Recht und die geplante Förderung: Markteingriffe widersprechen den Regeln Im Mittelpunkt der Kritik durch das Gutachten steht die staatliche Förderung und die geplante Vorzugsbehandlung fossiler Gaskraftwerke. Die Europäische Union sieht im sogenannten Strombinnenmarkt vor, dass neue Kraftwerke nur dann gefördert werden…
Monitoringbericht – Rückschritt für die Energiewende? Die wahren Folgen von Reiches Plänen
Wie neue Weichenstellungen im Wirtschaftsministerium Deutschlands Klimaziele, Bürgerenergie und innovative Branchen gefährden – eine kritische Analyse. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche legt nach einigem Zögern nun den von ihr in Auftrag gegebenen Monitoringbericht vor. Dieser Monitoringbericht trägt den Titel „Energiewende. Effizient. Machen.“ und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) von Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) an der Universität Köln und der Beratung für die Transformation der Energiewirtschaft (BET) erstellt. Schauen wir uns zuerst einmal eine inhaltliche und auswertende Zusammenfassung eben dieses Berichtes an. Inklusive aktueller Zahlen und Einordnung aus der Executive Summary und den anschließenden Kernkapiteln des Berichts: Der Monitoringbericht im Überblick Wesentliche Aussagen zur Kosten- und Kosteneffizienz der…
Der alte Mann, die Verbrenner und das CO2 …
Faktencheck: Friedrich Merz, CO₂-Regeln und die Marktreife der Elektromobilität Die Debatte um strengere CO₂-Regeln für Firmenwagen ist momentan ein heißes Eisen in der europäischen Klimapolitik. Besonders kritisch – eigentlich grotesk – äußerte sich Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz mit der Behauptung, eine „Verengung auf Technologien, von denen wir gar nicht wissen, ob sie zu diesem bestimmten Datum alle schon so marktfähig sind“, könne die Kernindustrie Automobil „zerstören“. Diese Aussage verdient eine genaue Überprüfung – denn die Fakten zur Marktreife der Elektromobilität im Jahr 2030 sind eindeutig.123 Was sagt Friedrich Merz zu CO₂-Regeln für Firmenwagen? Friedrich Merz warnte vor einer vermeintlichen Bedrohung der Automobilindustrie durch angeblich vorschnelle und technologieverengte Vorgaben: „Wir…
Gegenrede zur Hetze der AfD gegen Windenergie
Alice Weidel schmetterte in Goebels’scher Schreihals-Rhetorik auf dem AfD-Parteitag, dass sie die „Windräder der Schande“ niederreißen wolle. Eines der wesentlichen Argument der rechtsextremen AfD gegen Windräder und Windenergie ist der „Flächenfraß“, den der Bau dieser Anlagen angeblich bedeuten würde. Schauen wir uns doch mal an, ob das stimmt. Wieviel Fläche beansprucht die Windenergie im Moment und wie entwickelt sich das in der Zukunft. Und was gibt es sonst noch wissenswertes? Aktueller Stand und Zukunft des Flächenverbrauches durch Windenergie Derzeit wird in Deutschland etwa 0,5 % der gesamten Landesfläche tatsächlich durch Windkraftanlagen beansprucht, was einer Fläche von rund 1.950 Quadratkilometern entspricht. Langfristig plant die Bundesregierung, 2 % der Landesfläche für Windenergie auszuweisen, um den Ausbau…
CO2-Ausstoß sinkt – aus verschiedenen Gründen
Der CO2-Ausstoß sinkt scheinbar deutlich. Deutschland macht bedeutende Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung seiner Klimaschutzziele für das Jahr 2030. Das geht aus den jüngsten Daten des Umweltbundesamtes hervor. Das ambitionierte Vorhaben, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum genannten Zeitpunkt um 65% im Vergleich zu den Werten von 1990 zu reduzieren, rückt in greifbarere Nähe, wie Bundesklimaschutzminister Robert Habeck bekräftig. Er stützt dies auf die aktuelle Prognose des Umweltbundesamtes, die von einer Reduktion um annähernd 64% ausgeht. Diese positive Entwicklung markiert einen deutlichen Optimismus im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Erwartungen noch zurückhaltender waren. Verkehrs- und der Gebäudesektor hinken in Sachen CO2 hinterher Ein wesentlicher Treiber dieser…
Gigantisches natürliches Wasserstoff-Reservoire entdeckt
Wasserstoff (H2) gilt als ein wichtiger Energieträge für die Zukunft und für ein Gelingen der Energiewende. Doch bislang galt es als problematisch, Wasserstoff in ausreichenden Mengen zu erzeugen. Denn für die Erzeugung von Wasserstoff in Hydrolysatoren wird viel Energie benötigt. Kommt diese aus regenerativen Quellen, also Photovoltaik oder Windenergie, dann spricht man von „grünem Wasserstoff„. Bei anderen Methoden der Wasserstofferzeugung wird mittels Dampfreformierung aus Methan (Erdgas) „grauer Wasserstoff“ oder durch Kohlevergasung von Stein- oder Braunkohle „schwarzer Wasserstoff“ erzeugt. Einzig der „grüne Wasserstoff“ gilt als umweltschonend und für eine Energiewende tauglich. Problem: Der Gesamtwirkungsgrad innerhalb der Prozessketten zur Herstellung von grünem Wasserstoff ist nicht besonders hoch. Man muss viel Primärenergie in den Prozess stecken. Bislang war…
Rote Ampel? Verzögerung beim Solarpaket I und Klimaschutzgesetz
Nach der eiligen Haushaltsdebatte – als Folge der Klatsche vom Bundesverfassungsgericht – bremst die Ampel-Bundesregierung jetzt auch das Solarpaket I und das Klimaschutzgesetz aus. Obwohl die entsprechenden Gesetzesvorlagen vor allem für das Solarpaket I eigentich fix und fertig sind und es lediglich der Beschlussfassung bedarf, wird genau diese in diesem Jahr nicht mehr erfolgen, sondern auf das nächste Jahr und einen nicht benannten Zeitpuntk verschoben. Der rudimentäre Rest, der an diesem Freitag noch diskutiert und beschlossen werden soll, ist eine Art EEG im Kleinformat. Was ist passiert? Derzeit läuft die letzte Bundestags-Sitzungswoche für das Jahr 2023. Und auf der Tagesordnung fehlen zwei Themen, die eigentlich dieses Jahr noch über…