Friedrich Merz kippt das Verbrennerverbot: Klimakatastrophe und Industriesuizid
Kanzler Friedrich Merz lobt „hocheffiziente Verbrenner“ und kippt per Brief an Ursula von der Leyen das EU-Verbot ab 2035 – ein absolut fataler Rückschritt, der Emissionen zementiert, E-Fuels als politische Nebelkerze nutzt und Deutschlands Autoindustrie endgültig an China verrät. Physik, Wirtschaft und Klima schreien Nein! Das vollkommene Versagen der Bundesregierung. Merz und sein populistisches Feindbild Verbrennerverbot Der Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz, das EU-Verbrennerverbot ab 2035 aufzuweichen, markiert einen fatalen Rückschritt für Klimaschutz und Wirtschaft. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lobt Merz „hocheffiziente Verbrennungsmotoren“ und fordert Ausnahmen, die das 2023 beschlossene Verbot unterlaufen – nur noch emissionsfreie Neuwagen ab 2035, mit enger Ausnahme für E-Fuels.[11][12][13]…
E.ON-Chef Birnbaum im Reality-Check: Wenn Konzerninteressen die Energiewende torpedieren
Wenn der Chef eines Energiekonzerns, der 75 Prozent seines Gewinns aus regulierten Netzentgelten erwirtschaftet, sich zum Warner vor „teurer Planwirtschaft“ aufschwingt und die Energiewende als Verschwendung geißelt, lohnt ein genauer Blick hinter die Fassade. Leonhard Birnbaum, CEO von E.ON, nutzte im November 2025 ein Interview mit der Augsburger Allgemeinen und auch ein Interview mit Table Briefings für eine fundamentale Attacke auf die deutsche Energiepolitik. Seine Kernthesen: Deutschland baue „Erneuerbare, die ich nicht brauche, in ein Netz, das es nicht verträgt“, die Energiewende sei „teure Planwirtschaft“ und man habe „500 Milliarden zweimal verplant“. Doch was zunächst wie besorgte Industriekritik klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als geschickt verpackte Verteidigung eines…
Wasserstoff-Pkw: Die Bundesregierung füttert ein totgerittenes Pferd
Stolz stehen Sie da. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Hubert Aiwanger, Markus Söder. Sie übergeben einen Förderbescheid an Joachim Post von BMW. Gefördert wird ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektroantriebsstrang „HyPowerDrive“. Die Bundesregierung setzt mit dieser Förderung von satten 273 Millionen Euro für BMW ein höchst fragwürdiges Zeichen – und zwar für ein Antriebskonzept, das international längst als Totgeburt gilt: den Wasserstoff-Pkw. „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, dann steig ab“, lautet eine alte Weisheit der Dakota-Indianer. Was macht die Bundesregierung? Sie kauft für den toten Gaul säckeweise Futter, um im Bild zu bleiben! Aber schauen wir uns Tatsachen an. Faktencheck Wasserstoff-Pkw: Kaum Nachfrage, enorme Kosten Warum das alles? Der Mythos Technologieneutralität BMW und die Minister schnüren ein…
Balkonkraftwerk am Schuko-Stecker: Maximal 960 Watt-Peak Modulleistung
800 Watt ist die magische Schwelle, wenn es um die Einspeisung von PV-Strom aus einem Balkonkraftwerk geht. Mehr ist nicht erlaubt. Und galten Schuko-Steckdosen dabei früher quasi als verboten und wurden dann geduldet, so sind diese künftig wohl ganz normal zulässig. Denn: Die im November 2025 vom Verband der Elektrotechnik (VDE) veröffentlichte neue Norm DIN VDE V 0126-95 ist die weltweit erste verbindliche Produktnorm für steckerfertige Photovoltaiksysteme, auch bekannt als Balkonkraftwerke und seltener als Steckersolargeräte. Damit schafft der VDE erstmals Rechtssicherheit für Hersteller, Händler und vor allem für uns Verbraucher. Die neue Norm definiert wichtige technische und sicherheitsrelevante Anforderungen für die nach wie vor boomenden PV-Anlagen für den Balkon.…
Batteriespeicher im Aufwind: Bundestag erleichtert Nutzung
Wenn wir über die Energiewende und die aktuelle Bundesregierung sprechen, besteht fast immer Grund zur Sorge und zur Kritik. Katherina Reiches Gaskraftwerks-Pläne, die beabsichtigte Einstellung der Förderungen für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Die Aufweichung der C02-Einsparziele und das Verteufeln des „Verbrenner-Verbotes“ (das gar keines ist). Doch in diesem Nest voller fauler Eier scheint jetzt doch wenigstens mal ein goldenes Ei zu liegen, denn: Der Bundestag hat am 13. November 2025 neue Regeln beschlossen, die das Thema Energiespeicher in Deutschland grundlegend verändern. Damit werden Hausbatterien, Batteriespeicher von Elektroautos und große Versorgungsbatterien erstmals gleichgestellt. Was bedeutet das konkret für Verbraucher – und warum ist das ein wichtiger Schritt für die Energiewende? Was…
Habecks Heizungs-Hammer und die CDU-Regierung
Ursprünglich als „Gebäudeenergiegesetz (GEG)“ von der CDU/CSU von Seehofer und Altmaier selbst ersonnen. Dann als „Habecks Heizungs-Hammer“ von der CDU/CSU plötzlich verteufelt. Dann vom markigen „Schaffen wir ab“ im Wahlkampf bis zum heutigen „Macht Sinn, machen wir weiter“, jüngst gesagt vom SPD-Bundesumweltminister. Unsionspolitiker wie Reiche und Söder reden dagegen…. Ein nicht enden wollender politischer Eiertanz der CDU/CSU in der Regierung. Das Heizungsgesetz, häufig und von einer beispiellosen BILD-Hetzkampagne emotional als „Habecks Heizungs-Hammer“ bezeichnet und von der CDU im Wahlkampf massiv attackiert, bleibt in seinem Kern bestehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD kündigt an, dass die Förderung von modernen Heizungen ohne fossile Energieträger beibehalten wird. Der Focus zitiert ihn:…
Ladeinfrastruktur in Deutschland ist besser als ihr Ruf
„In Deutschland gibt es viel zu wenig Lademöglichkeiten für Elektroautos!“ Das plärren die Gegner und erst Recht die Hasser von Elektroautos liebend gerne. Sie verwenden den angeblichen Mangel an Ladesäulen gerne als beliebtes Totschlagargument gegen E-Mobilität. Doch wie sieht die Realität wirklich aus? Mal mein eigenes, ganz konkretes Beispiel. In Weiterstadt bei Darmstadt, wo ich arbeite, gibt es im Umreis von einem Kilometer fünf Tankstellen. Im gleichen Umkreis gibt es 14 Ladestellen für E-Autos. Und davon sind 6 Standorte mit Schnellladesäulen ausgestattet. Und an einem Standort, dem Parkhaus im Einkaufszentrum Loop5, kann man sogar kostenlos sein Auto laden. Es ist also Zeit für einen faktenbasierten Blick auf die tatsächliche…
Versucht das Wirtschaftsministerium, Forscher auf Kurs zu bringen?
Der aktuelle Kurs des Bundeswirtschaftsministeriums, hier in diesem konkreten Fall vertreten durch Ministerialdirektorin Stephanie von Ahlefeldt, zeichnet sich durch eine gezielte Neuausrichtung der deutschen Energie- und Klimapolitik aus. Dies in einer Weise, die viele Klimaexperten, Forschende und Akteure der Energiewende geradezu alarmiert. Denn diese geplante Neuausrichtung ist eher ein Rollback auf die fossile Energiewirtschaft. Und aktuell wird scheinbar versucht, die Forschung in Sachen Klimawandel und Energiewende „auf Kurs zu bringen“, wie der Klimareporter berichtet. Da wird auch mal mit Fördergeldern gewunken oder mit deren Entzug gedroht. Klingt irgendwie ein wenig nach Donald T. oder? klimareporter+3 Analyse: Die Strategie hinter den Kulissen Von Ahlefeldt transportierte in ihrer Rede auf der…
Entweder Klimaschutz und Energiewende oder Wirtschaftswachstum? FALSCH!
Die politische Parole „Klimaschutz und Energiewende oder Wirtschaftswachstum“ gehört zu den beliebtesten Argumenten vor allem konservativer Kräfte in der deutschen Politik. Die vermeintliche Botschaft ist klar: Wer Klimaschutz und Energiewende will, muss auf Wohlstand verzichten. Wer die Wirtschaft stärken will, muss beim Klimaschutz Abstriche machen und die Energiewende verlangsamen. Die Debatte um das „Verbrennerverbot“ ist nur eine Auswirkung dieser politische Lüge. Diese Gegenüberstellung, dieses Ausspielen von Klimaschutz und Energiewende einerseits gegen die Wirtschaft andererseits ist nicht nur falsch – sie ist dumm, fahrlässig und gefährlich. Denn die Fakten sprechen eine völlig andere Sprache: Klimaschutz und Energiewende sind keine Bremsen, sondern Motoren für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Die wissenschaftliche…
So geht Energiewende – Fraport baut gigantischen Solarzaun am Frankfurter Flughafen
Während in vielen deutschen Städten noch über Klimaziele diskutiert wird, macht Fraport in Frankfurt einfach Nägel mit Köpfen: Der Flughafenbetreiber hat jetzt eine der größten vertikalen Photovoltaik-Anlagen Europas in Betrieb genommen – direkt an der Startbahn West. 37.000 senkrecht angeordnete Solarmodule liefern künftig bis zu 17,4 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom pro Jahr. Das reicht, um die Terminalklimatisierung, E-Fahrzeugflotte und einen großen Teil des Eigenbedarfs am Flughafen mit Sonnenenergie zu versorgen. Fraport leistet Pionierarbeit mit internationalem Signal „Bis spätestens 2045 wollen wir den Flughafen Frankfurt treibhausgasneutral betreiben“, erklärt Vorstandschef Dr. Stefan Schulte. Mit der neuen Solarzaun-Anlage sei man diesem Ziel ein gutes Stück nähergekommen. Dass sich ein internationaler Airport an eines der komplexesten Infrastruktursysteme Deutschlands…