Entweder Klimaschutz und Energiewende oder Wirtschaftswachstum? FALSCH!
Die politische Parole „Klimaschutz und Energiewende oder Wirtschaftswachstum“ gehört zu den beliebtesten Argumenten vor allem konservativer Kräfte in der deutschen Politik. Die vermeintliche Botschaft ist klar: Wer Klimaschutz und Energiewende will, muss auf Wohlstand verzichten. Wer die Wirtschaft stärken will, muss beim Klimaschutz Abstriche machen und die Energiewende verlangsamen. Die Debatte um das „Verbrennerverbot“ ist nur eine Auswirkung dieser politische Lüge. Diese Gegenüberstellung, dieses Ausspielen von Klimaschutz und Energiewende einerseits gegen die Wirtschaft andererseits ist nicht nur falsch – sie ist dumm, fahrlässig und gefährlich. Denn die Fakten sprechen eine völlig andere Sprache: Klimaschutz und Energiewende sind keine Bremsen, sondern Motoren für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.
Die wissenschaftliche Basis: Klimaschutz stärkt das BIP
Beginnen wir mit harten Zahlen. Eine aktuelle Studie von OECD und UN-Entwicklungsprogramm UNDP zeigt: Ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen würden bis 2050 für ein um drei Prozent höheres weltweites Bruttoinlandsprodukt sorgen als bei einem „Weiter so“. Für Deutschland bedeutet das konkret: Nicht mehr Klimaschutz gefährdet den Wohlstand, sondern zu wenig, wie sogar Bundesumweltminister Carsten Schneider betont.bundesumweltministerium+2
Selbst die CDU-nahe Die Konrad-Adenauer-Stiftung kommt in ihrer Studie „Wachstum und Klimaschutz vereinen“ zu einem eindeutigen Ergebnis: Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sind keine Gegensätze, sondern gehen Hand in Hand. Eine Deindustrialisierung Deutschlands oder der EU würde die Möglichkeiten, zum Klimaschutz beizutragen, empfindlich schmälern. Entscheidend ist vielmehr, dass Klimaschutz und Wirtschaftswachstum gemeinsam vorangetrieben werden.utn+2
Die Vergleichstabelle konnte nicht ausgegeben werden.Erneuerbare Energien als Jobmotor
Die Erneuerbaren-Branche ist längst zu einem massiven Beschäftigungsmotor geworden. Im Jahr 2023 arbeiteten in Deutschland rund 409.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien – eine Vervierfachung seit dem Jahr 2000. Besonders beeindruckend: Der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stellenmarkt ist zwischen 2019 und 2023 von 1,5 Prozent auf fast vier Prozent gewachsen. Jeder 26. Job in Deutschland ist inzwischen ein Job der Energiewende.waermepumpe+1
Auch in Krisenzeiten bleibt die Branche robust: Während die Gesamtzahl der Stellenangebote in Deutschland 2024 um 16 Prozent zurückging, sank die Zahl in der Energiewendebranche nur um acht Prozent. Im Jahr 2024 wurden 372.500 Stellen für die Energiewende ausgeschrieben – mehr als doppelt so viele wie 2019.bertelsmann-stiftung
Photovoltaik boomt: Die Solarbranche erlebte zwischen 2019 und 2024 eine Verdopplung der ausgeschriebenen Jobs von 41.500 auf 102.000. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) schätzt für 2025 bereits rund 120.000 Beschäftigte in der Solarbranche. Nach dem dramatischen Einbruch Anfang der 2010er Jahre – damals verlor die Branche durch politische Fehlentscheidungen mehr als 100.000 Arbeitsplätze – steigen die Beschäftigtenzahlen nun wieder kontinuierlich.statista+3
Windenergie wächst: In der Windbranche erhöhte sich die Zahl der Stellenangebote von 2019 bis 2024 um 70 Prozent auf knapp 53.000. Die Windbranche trotzte damit sogar dem allgemeinen rezessionsbedingten Stellenrückgang.bertelsmann-stiftung
Wärmepumpen schaffen Arbeitsplätze: Die deutsche Wärmepumpen-Branche beschäftigt rund 35.000 Personen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. Industrie und Handwerk haben in den letzten Jahren Produktions- und Installationskapazitäten deutlich gesteigert und dabei Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.waermepumpe+1
Gesamtwirtschaftlicher Effekt: Der grüne Arbeitsmarkt in Deutschland umfasst inzwischen rund 3,4 Millionen Menschen – etwa 7,5 Prozent aller Erwerbstätigen. Der GreenTech-Anteil an der deutschen Bruttowertschöpfung liegt bereits bei neun Prozent, der Beschäftigtenanteil bei 7,5 Prozent. Bis 2030 werden allein im Bereich erneuerbare Energien etwa 157.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt.sueddeutsche+2
Fachkräftemangel zeigt die Nachfrage
Ein Problem gibt es tatsächlich – aber gewissermaßen ein positives: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften wächst schneller als das Angebot. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden für die Energiewende in Deutschland bis 2030 rund 157.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Die gefragtesten Berufsgruppen zeigen besonders lange Suchdauern: 114 Tage in der Elektrotechnik und 112 Tage in der Energietechnik. Eine Studie schätzt den Fachkräftemangel bei Solar- und Windenergie auf bis zu 216.000 Personen.wikipedia+1
Diese Zahlen belegen: Die Energiewende ist kein Jobkiller, sondern ein Jobmotor! Die Herausforderung liegt nicht im fehlenden Arbeitsplatzangebot, sondern in der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte.
Erneuerbare Energien senken Strompreise
Ein zentrales aber falsches Argument gegen die Energiewende – man könnte es eine gezielte Lüge nennen – lautet: Erneuerbare Energien treiben die Strompreise in die Höhe. Die Realität ist genau umgekehrt. Durch den sogenannten Merit-Order-Effekt verdrängen Wind- und Solaranlagen teure fossile Kraftwerke aus dem Markt und senken damit den Börsenstrompreis. Der von Katherina Reiche bislang geplante Zubau von 20 GW Gaskraftwerksleistung würde den Strompreis deutlich erhöhen.erneuerbare-energie+3
Wie funktioniert der Merit-Order-Effekt? Am Strommarkt werden Kraftwerke nach ihren Grenzkosten eingesetzt – vom günstigsten zum teuersten. Wind- und Solaranlagen haben nahezu keine Grenzkosten, da Wind und Sonne kostenlos verfügbar sind. Sie werden daher zuerst eingesetzt und verdrängen teure Gas- und Kohlekraftwerke. Wenn aber Gas- und Kohlekraftwerke am Netz sind und Strom produzieren, treiben deren hohe Grenzkosten den Strompreis in die Höhe!wikipedia+2
Konkrete Zahlen: Der Agora-Studie zufolge ist der durchschnittliche Börsenstrompreis 2024 um fast 20 Prozent gegenüber 2023 gesunken. Eine Studie für Österreich zeigt: Im Zeitraum 2021 bis 2024 fielen die Strompreise im Großhandel durch die Integration erneuerbarer Energien um durchschnittlich sechs Prozent niedriger aus. Für 2030 wird eine Preisreduktion von 20 Prozent bzw. 18 Euro/MWh erwartet.bee-ev+1
Auch in Deutschland zeigen Berechnungen: Der geplante Ausbau Erneuerbarer Energien bis 2030 senkt den durchschnittlichen Börsenstrompreis um 20 Euro pro Megawattstunde – unabhängig davon, wie stark die Stromnachfrage wächst. Im Szenario mit schwächerer Nachfrage-Entwicklung entspricht dies einer jährlichen Ersparnis von etwa 12 Milliarden Euro auf der Stromrechnung. Jeder staatliche Zuschuss-Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien erzielt eine durchschnittliche Strompreissenkung von 1,60 bis 1,90 Euro je Megawattstunde.windindustrie-in-deutschland+1
Gestehungskosten im Vergleich: Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist in der Erzeugung heute deutlich günstiger als Strom aus fossilen Brennstoffen. Eine Megawattstunde Strom kostete 2024 für Industrieunternehmen in Deutschland rund 150 Euro – deutlich mehr als in Spanien (100 Euro) oder den USA (67 Euro). Der Ausbau erneuerbarer Energien ist daher auch für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie unverzichtbare und entscheidend.iwd+3
Eine Agora-Studie fasst zusammen: Ein Stromsystem mit 95 Prozent Erneuerbaren Energien kostet 2050 unter den meisten erwartbaren Energie- und CO₂-Preisentwicklungen maximal gleich viel eher sogar weniger als ein fossiles Alternativsystem. Dabei wirkt ein Erneuerbare-Energien-Stromsystem wie eine Versicherung gegen volatile Energie- und CO₂-Preise, da der Anteil variabler Kosten bei Erneuerbaren nur fünf Prozent beträgt – im Vergleich zu 30 bis 67 Prozent bei fossilen Systemen.agora-energiewende
Die immensen Kosten des Nicht-Handelns
Wer behauptet, Klimaschutz sei zu teuer, ignoriert die astronomischen Kosten des Nicht-Handelns. Eine Studie im Auftrag der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt zeigt: Die volkswirtschaftlichen Schäden durch den Klimawandel summieren sich in Deutschland im Zeitraum 2022 bis 2050 auf 280 bis 900 Milliarden Euro – je nach Ausmaß des Klimawandels. Allein die Dürre- und Hitzeextreme 2018 und 2019 verursachten über 35 Milliarden Euro Schaden, die Flutkatastrophe 2021 über 40 Milliarden Euro. Und doch will die aktuelle Wirtschaftsministerin genau diese im eigenen Haus ermittelten Fakten ignonieren, die Energiewende ausbremsen und „den Business-Case runter Bringen“?!zeit+2
Für den Zeitraum 2000 bis 2021 entstanden in Deutschland mindestens 145 Milliarden Euro Verluste durch Extremwetter. Eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte rechnet bis 2070 für Deutschland mit wirtschaftlichen Schäden in Höhe von 730 Milliarden Euro – wenn die Klimaneutralität nicht erreicht wird. In diesem Szenario würden zudem etwa 470.000 Arbeitsplätze verloren gehen.sparkasse
Global betrachtet schätzen Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung die jährlichen Schäden im Jahr 2050 auf weltweit rund 38 Billionen Dollar. Für Deutschland bedeutet dies bis 2050 wirtschaftliche Verluste von rund 11 Prozent der Wirtschaftsleistung. Eine WIFO-Studie für Österreich zeigt: Bereits heute belastet das Nicht-Handeln beim Klimaschutz das Staatsbudget mit 5,4 bis 7 Milliarden Euro pro Jahr.infothek.bmimi+2
Fazit: Es kostet uns viel weniger, das Klima zu schützen, als dies nicht zu tun – selbst wenn man nur rein wirtschaftliche Auswirkungen berücksichtigt. Eine Studie zeigt: Klimaschutzmaßnahmen sind mindestens sechsmal günstiger als Nichtstun.helmholtz-klima+1
Fossile Importe: Ein teures Verlustgeschäft
Ein häufig übersehener Aspekt der Klimaschutz-Debatte: Deutschlands Abhängigkeit von fossilen Energieimporten ist extrem teuer und mittlerweile politisch heikel. Siehe die früheren Gaslieferungen aus Russland. Der Import von Erdöl, Erdgas und Steinkohle kostet Deutschland durchschnittlich 81 Milliarden Euro pro Jahr – das sind rund 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 1.000 Euro pro Einwohner.consilium-gruppe+3
Im Detail: 2024 entfielen 51 Milliarden Euro auf Erdöl-Importe, 19 Milliarden Euro auf Erdgas und 5 Milliarden Euro auf Steinkohle. Abgesehen von Braunkohle müssen alle anderen fossilen Energieträger nahezu vollständig importiert werden: Bei Erdgas zu 95 Prozent, bei Erdöl zu 98 Prozent und bei Steinkohle zu 100 Prozent.erneuerbareenergien+1
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Diese Milliarden fließen Jahr für Jahr ins Ausland – statt sie in den Ausbau erneuerbarer Energien und moderne Speichertechnologien im eigenen Land zu investieren. Zum Vergleich: Die gesamten Investitionen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland lagen 2023 bei 37 Milliarden Euro – weniger als die Hälfte der jährlichen Kosten für fossile Energieimporte.vdiv+1
Der Ausbau erneuerbarer Energien mindert nicht nur die Klimaschäden, sondern auch die gefährliche Abhängigkeit von fossilen Importen. Eine Agora-Studie zeigt: Deutschlands Abhängigkeit von Energieimporten würde über die kommenden 20 Jahre um 85 Prozent sinken – von 2.474 Terawattstunden 2019 auf 391 Terawattstunden 2045.agora-energiewende+2
Technologieführerschaft und Exportchancen
Klimaschutz „Made in Germany“ kann unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken und zum Innovationsmotor werden. Eine KfW-Studie zeigt: Der globale Markt für saubere Technologien wächst rasant mit jährlich 9,6 Prozent. Bei gleichbleibendem Trend wird sich das Marktvolumen in weniger als zehn Jahren verdoppeln, bis 2045 sogar vervierfachen.hihk+2
Deutschland ist dabei gut positioniert: Der Anteil deutscher GreenTech-Produkte am Welthandel liegt aktuell bei 13 Prozent – doppelt so hoch wie der generelle deutsche Exportanteil. Der GreenTech-Bereich wird für die Wertschöpfung in Deutschland immer wichtiger: Der Anteil der Branche am Bruttoinlandsprodukt lag 2016 bereits bei 15 Prozent und wird bis 2025 voraussichtlich auf 19 Prozent steigen.kfw+2
Die weltweiten Investitionen in saubere Energie sind mit rund zwei Billionen US-Dollar inzwischen doppelt so hoch wie die Investitionen in fossile Energie – während vor zehn Jahren noch mehr in fossile als in saubere Energie investiert wurde. Unternehmen, die in Schlüsseltechnologien wie Elektromobilität, Erneuerbare Energien und eine klimaneutrale Industrieproduktion investieren, sichern sich langfristig einen Standortvorteil in den globalen Wachstumsmärkten.agora-energiewende+1
Eine McKinsey-Studie kommt zu dem Schluss: Gelingt die Transformation rechtzeitig und erfolgreich, kann Deutschland die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren aufrechterhalten und deren Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand absichern. Dies betreffe bis zu 20 Prozent der Arbeitsplätze und bis zu 25 Prozent des BIP.mckinsey
Investitionen zahlen sich aus
Die für die Klimawende benötigten Investitionen sind erheblich, aber sie rechnen sich. Eine Agora-Studie zeigt: Die darüber hinaus zusätzlich für den Klimaschutz nötigen Investitionen belaufen sich von 2025 bis 2045 auf rund 3 Prozent des BIP beziehungsweise auf 147 Milliarden Euro jährlich – davon sind rund 38 Milliarden Euro für die öffentliche Hand.agora-energiewende
Viele dieser Investitionen rechnen sich bereits heute über die gesamte Lebensdauer. Elektroautos sind trotz höherer Anschaffungskosten häufig aufgrund der niedrigeren Betriebskosten bereits günstiger als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Im Stromsystem können die erforderlichen Investitionen in Erneuerbare Energien und Stromnetze zu rund 90 Prozent aus Markterlösen und Netzentgelten finanziert werden. Gleichzeitig bleiben die Kosten des Stromsystems pro Kilowattstunde bis 2030 stabil und sinken bis 2045 sogar um ein Fünftel.agora-energiewende
Eine McKinsey-Studie zeigt: Deutschland kann das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu gesamtgesellschaftlichen Netto-Null-Kosten erreichen. Die Einsparungen durch den Klimaschutz im Gesamtzeitraum bis 2045 können die Kosten der Dekarbonisierung ausgleichen. Durch die Zusatzinvestitionen in neue Technologien könnten eine Reihe von operativen Kosten reduziert werden, etwa Energiekosten von Gebäuden oder Kraftstoff- und Wartungskosten von Fahrzeugen.mckinsey
Was die Politik jetzt leisten muss!
Die Fakten sind eindeutig: Klimaschutz und Energiewende sind nicht nur ökologisch geboten, sondern ökonomisch vernünftig. Wer sie als Gegensatz zu Wirtschaftswachstum darstellt, ignoriert die wissenschaftlichen Erkenntnisse und schadet Deutschland als Wirtschaftsstandort.
Die nächsten Jahre sind entscheidend. Die Transformation erfordert klare politische Rahmenbedingungen: eine konsequente CO₂-Bepreisung, den Aufbau von Infrastrukturen zum Beispiel auch mit so etwas Banalem wie der flächendeckenden Installation Smartmetern und vor allem internationale Kooperation. Stabile Rahmenbedingungen für Klimaschutz und Wachstum sind unerlässlich. Planungs- und Investitionssicherheit mit stabilen und verlässlichen Rahmenbedingungen sind der Schlüssel.kas+2
Wer heute behauptet, Klimaschutz sei zu teuer oder gefährde die Wirtschaft, betreibt politischen Populismus auf Kosten unserer Zukunft! Die Alternative – das Festhalten an fossilen Energien und der Verzicht auf konsequenten Klimaschutz – würde Deutschland Hunderte Milliarden Euro kosten, Arbeitsplätze vernichten und unsere Wettbewerbsfähigkeit zerstören. Es würde uns in die Vergangenheit zurück katapultieren und ins Abseits.
Die Frage lautet also nicht: Klimaschutz oder Wirtschaftswachstum? Stattdessen können beide Hand in Hand gehen. Die richtige Frage ist: Wie schnell schaffen wir es, Klimaschutz und Energiewende so voranzutreiben, dass wir Wohlstand und Arbeitsplätze für die Zukunft sichern? Denn eines ist klar: Ohne entschlossenen Klimaschutz gibt es kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
Quellen
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- https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/unsere-projekte/zukunftsstandort-deutschland/projektnachrichten/zukunftsfaehige-industriepolitik-wohlstand-sicherheit-und-klimaschutz-vereinen
- https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2020/2020-09_DE-Call_for_Action_Industry/A-EW_204_Klimaneutralitaet-2050_Was-Industrie-von-Politik-braucht_WEB.pdf
- https://www.ikem.de/klimaschutz-ist-eine-chance-fuer-innovation-und-wettbewerbsfaehigkeit/
- https://www.gtai.de/de/trade/welt/specials/dekarbonisierung-der-industrie-wege-zum-netto-null-ziel-983418
- https://www.wwf.de/themen-projekte/klimaschutz/klimaschutz-deutschland/klimaschutz-in-der-industrie
- https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Volkswirtschaft-Kompakt/One-Pager-2025/VK-Nr.-251-April-2025-fossile-Importe.pdf