Missbrauch des Klima- und Transformationsfonds stoppen!
Stoppt den Missbrauch der Klima-Gelder! – Jetzt klagen gegen die Finanzierung der Gasspeicherumlage aus dem KTF Die Bundesregierung und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will ernsthaft Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) – dem zentralen Topf für Energiewende und Klimaneutralität – zweckentfremden, um die Gasspeicherumlage zu bezahlen. Das ist nichts anderes als eine Subvention für die fossile Gaswirtschaft – und damit ein Missbrauch des KTF und politischer und klimapolitischer Skandal. HINWEIS: Am Ende des Textes findest Du eine Checkliste mit Argumenten, eine Vorlage für ein Anschreiben, dass Du an Deinen Bundestagsabgeordneten schicken kannst und einen Vorschlag für einen Social Media-Post zum Thema. Dagegen sollte geklagt werden. Sofort. Der KTF –…
Katherina Reiches Energiewende-Monitoring: Manipulation zugunsten des fossilen Rollbacks statt Transparenz?
Das geplante Energiewende-Monitoring der Bundesregierung steht massiv in der Kritik, insbesondere von Seiten der energiepolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Nina Scheer. In einem öffentlichen Brief wirft Scheer Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor, mit dem Auftrag zur Analyse der Energiewende den koalitionsvertraglich vereinbarten Rahmen zu sprengen und die Energiewende in Wahrheit politisch zu manipulieren – zugunsten eines fossilen Rollbacks und weniger ambitionierter Klimaziele. Im Koalitionsvertrag war eine sachliche begleitende Analyse als Bestandsaufnahme der Energiewende vereinbart, das als Grundlage zukünftiger Entscheidungen dienen soll. Die nun vorliegende Leistungsbeschreibung des Auftrags für das Monitoring weicht davon jedoch erheblich ab. Statt einer neutralen Analyse fragt die Auswertung auch ausdrücklich nach einer „Neuausrichtung der Energiepolitik“,…
Die Bundesregierung, die Energiewende und das Sondervermögen: Viel Geld, wenig Wirkung – und nun auch noch Gas?
Die Bundesregierung hat mit der Grundgesetzänderung 2025 ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro aufgelegt, um Deutschlands Infrastruktur zu modernisieren und die klimaneutrale Transformation zu beschleunigen. Ein externes Gutachten des ZEW unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Heinemann zeigt jedoch, dass die politischen Versprechen zur „Zusätzlichkeit“, „Priorisierung“ und „Wirkungsorientierung“ in den Errichtungsgesetzen bislang nicht eingelöst werden. Es entsteht eher ein Schattenhaushalt. Zu allem Überfluss verschärft Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche die Kritik: Sie plant, Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) abzuzweigen, um Gaspreise zu subventionieren und neue Gaskraftwerke zu fördern – ein doppelter Tabubruch, der den Fonds zweckentfremdet, ja ihn missbraucht, und die Energiewende weiter ausbremst12. Formulieren wir…
Rollback statt Aufbruch: Warum Wirtschaftsministerin Reiche auf dem Irrweg ist – und warum wir die Energiewende dringend brauchen
Seit Amtsantritt im Mai 2025 steht Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) im Zentrum einer heftigen energiepolitischen Debatte. Ihr Kurswechsel weg von ambitionierten Klimazielen in Richtung fossiler Energien und die bewusste Infragestellung der Energiewende sorgen für Alarm bei Expertinnen, Verbänden und der Zivilgesellschaft. Diese Entwicklung ist nicht nur ein politischer Richtungsstreit – sie berührt fundamentale Zukunftsfragen von Klima, Wohlstand und Versorgungssicherheit. Das Verhalten der Ministerin: Kritik und Fakten 1. Fataler Kurswechsel zu fossilen Energien 2. Skandale um Intransparenz und gezielte Ängste 3. Faktenlage zur Stromversorgung und Erneuerbaren Jahr/Halbjahr Anteil Erneuerbare an Nettostrom Bemerkung 2024 (gesamt) 62,7 %8 Allzeithoch, Photovoltaik auf Rekordwert 1. Halbjahr 2025 54–58 %109 Schwächerer Windstart, dynamischer Zubau bei Wind &…
Die Lüge vom billigen Atomstrom
Atomkraft wird von Klimawendeleugnern und Energiewendegegnern gerne als „billige“ Stromquelle bezeichnet. Doch diese Behauptung hält einer systematischen Überprüfung nicht stand. Die vermeintlich niedrigen Kosten beziehen sich meist nur auf die reinen Betriebskosten der Kraftwerke und blenden zentrale Kostenfaktoren wie Bau, Rückbau, Endlagerung und staatliche Subventionen aus. Dieser Beitrag räumt mit dem Mythos vom billigen Atomstrom auf – faktenbasiert und mit Quellen belegt. 1. Die wahren Gesamtkosten: Mehr als nur Erzeugung Atomstrom ist nur scheinbar günstig. Die reinen Erzeugungskosten (also das, was der reine Erzeugungs-Betrieb eines AKW kostet) machen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Gesamtkosten aus. Entscheidend sind die sogenannten Stromgestehungskosten, in denen alle Kosten über die Lebensdauer eines Kraftwerks…
Eve Shutter Switch im Test
Ich habe für Euch in dem in diesem Beitrag verlinkten Video den Eve Shutter Switch, also einen Schalter für die Rollladensteuerung im Smarthome, eingebaut, eingerichtet und getestet. Wenn man Fenster mit elektrischen Rollläden hat und auch eine Smarthome-Steuerung, dann macht es absolut Sinn, die Rollläden ebenfalls in das Smarthome einzubinden. Damit kann man sie zum einen zentral und über bestimmte beispielsweise von der Tageszeit abhängige Automationen steuern. Zum anderen kann man sie auch aus der Ferne bei Bedarf öffnen und schließen oder den Status prüfen. In meinem Haus hatte ich im Erdgeschoss zwei Rollläden mit den mittlerweile veralteten Schaltern von Homematic von e-Q3 ausgestattet. Es gibt keine Möglichkeit, diese…
Growatt NOAH 2000 kommt nach Deutschland
Den Namen „Growatt“ kennen wir bisher vor allem für die Wechselrichter aber auch große Batteriespeicher, die das Unternehmen für Photovoltaik-Anlagen unterschiedlichster Größen baut. Auch Wallboxen zum laden von Elektroautos kennen wir von Growatt. Doch jetzt bringt das Unternehmen einen Akku-Speicher für Balkonkraftwerke auf den deutschen Markt. Der NOAH 2000 hat eine Speicherkapazität von 2048 Wattstunden, also 2,04 Kilowattstunden kwh. Und Du kannst bis zu vier dieser Blöcke stapeln und damit bis zu 8,1 KwH Gesamtkapazität erreichen. Balkonkraftwerk mit Speicher immer attraktiver Balkonkraftwerke sind mittlerweile nicht nur sehr beliebt, sondern auch ein wichtiger Baustein für die dezentrale Energieversorgung von Haushalten und für die Energiewende. Mit diesen Stecker-PV-Anlagen, die es mittlerweile…
Aldi wegen irreführender Werbung für Balkonkraftwerk verklagt
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat den Handelskonzern Aldi wegen einer Werbung für ein Balkonkraftwerk verklagt. Diese Werbung für ein Balkonkraftwerk, dass der Konzern über seinen Online-Shop vermarktet und dort bewirbt, sei irreführend und stelle eine Verbrauchertäuschuing dar, so der Vorwurf der Verbraucherzentrale Sachsen. Worum es dabei konkret geht, das erfährst Du hier. Solarstrom von der eigenen Terrasse oder dem Balkon zu gewinnen wird immer populärer. Balkonkraftwerke boomen und dieser Boom verspricht Umsatz. Auch die diversen Supermärkte, Baumärkte und andere Händler haben das erkannt und genau deshalb Balkonkraftwerke in ihr Sortiment aufgenommen. Alle wollen ein Stück von diesem Umsatzkuchen abhaben. Auch Discountern Aldi bietet Balkonkraftwerke an. Doch jüngst geriet Aldi in…
Die Gaspreise steigen: Warum die Mehrwertsteuererhöhung dich im Winter trifft
Eine Folge des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine war, dass die Energiepreise in die Höhe schossen. Der Winter 2022/23 brachte geraden bei den Gaspreisen aber auch den Strompreisen einen gewaltigen Anstieg. Die Bundesregierung reagierte unter anderem mit dem Strompreis- und dem Gaspreis-Deckel und auch mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas. Damir sollte der Preisanstieg abgemildert werden. Jetzt plant Finanzminister Lindner, die Mehrwertsteiersenkung beim Gas wieder aufzuheben. Die Folge liegt auf der Hand. Die Gasversorger werden den Steueranstieg an die Kunden durchreichen, die Gaspreise steigen. Die drohende Erhöhung der Gaspreise im Überblick Wenn die Gasanbieter die erhöhte Mehrwertsteuer vollständig an die Kunden weitergeben, könnten die Gaspreise für private Haushalte…
Deutsche Umwelthilfe kämpft für Balkonkraftwerk: Grundsatzurteil erwartet
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich aktiv für die Rechte von Mietern ein, die ein Balkonkraftwerk nutzen wollen und bislang an Vermietern oder Wohnungseigentüner-Gemeinschaften scheitern. Aktuell unterstützt die DUH die Klage eines Paares aus Kiel, dessen Hausverwaltung die Installation einer Balkonkraftwerkes aufgrund „unsachlicher und überzogener Forderungen“ – so die DUH – verweigert hat. Dieses Gerichtsurteil könnte zu einem wichtigen Grundsatzurteil führen, das die Tür für Mieter zu umweltfreundlicher Energieerzeugung öffnet. Hindernisse für Mieter in Sachen Balkonkraftwerk Die Hausverwaltung verlangte von dem betroffenen Paar für die Installation des Balkonkraftwerkes unter anderem ein Gutachten zur Statik des Balkons, ein Brandschutz-Gutachten und die Überprüfung der gesamten Hauselektrik, bevor die Installation der Solaranlage…