Wie Katherina Reiche die Photovoltaikbranche gefährdet
Die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sorgt mit ihren energiepolitischen Plänen für erhebliche Verunsicherung in der Solarbranche. Ihre Ankündigung, die Einspeisevergütung für neue private Photovoltaikanlagen zu streichen und deren Betreiber an den Netzausbaukosten zu beteiligen, erinnert an die verheerenden EEG-Novellen von 2012 – an denen Reiche bereits als Staatssekretärin beteiligt war. Die zwei zentralen Angriffe auf die Photovoltaik 1. Streichung der Einspeisevergütung Seit August 2025 arbeitet Reiche daran, die Einspeisevergütung für neue kleine PV-Anlagen komplett abzuschaffen. „Neue, kleine PV-Anlagen rechnen sich schon heute im Markt und bedürften keiner Förderung“, argumentiert die CDU-Politikerin. Die Preise für Anlagen und Speicher seien deutlich gesunken. Aktuell liegt die Einspeisevergütung für neue Dachanlagen bis…
Warum die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen wichtig ist und bleibt
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will die Einspeisevergütung für kleine und private PV-Anlagen kippen. Sie argumentiert: „Neue, kleine PV-Anlagen rechnen sich schon heute im Markt und bedürften keiner Förderung.“ Warum genau das aber ein Irrtum ist und warum das Bisschen Einspeisevergütung, das es heute nur noch gibt, tatsächlich für die Betreiber kleine PV-Anlagen wichtig ist und bleibt, soll dieser Beitrag darstellen. Die Diskussion um die Förderung kleiner Photovoltaikanlagen kocht aktuell hoch. Während einige Stimmen, allen voran Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die Abschaffung der Einspeisevergütung für neue Anlagen fordern, sehen andere darin einen „Angriff auf die Sonnenenergie“. Zahlreiche Petitionen sind bereits auf den Weg gebracht worden – die (gewollte?) Polarisierung ist offensichtlich. Doch…
Aus für Wärmepumpenförderung?
Will die CDU/CSU neben der Energiewende nun auch die Wärmewende ausbremsen? Damit gefährden sie auch massiv die Klimaziele! Sparen am absolut falschen Ende. Der kürzlich geäußerte Vorschlag von CSU-Generalsekretär Martin Huber, die Wärmepumpenförderung zu stoppen, um das Haushaltsloch zu stopfen, offenbart ein bedenkliches Verständnis der Union für die Zukunft der deutschen Energieversorgung und für die Erreichung der Klimaziele. Während Wirtschaftsministerin Reiche sich nach Kräften bemüht, die erneuerbaren Energien Sonne und Wind auszubremsen, legt die CDU/CSU mit diesen Vorschlägen die Axt an die Wärmewende! Was als vermeintlich pragmatischer Sparvorschlag daherkommt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als kurzsichtiger und fataler Angriff auf eine der wichtigsten Säulen der Wärmewende aber auch auf die…
Wechseln! Treue Stromkunden zahlen massiv drauf
Deutsche Stromkunden verschenken jährlich 5,5 Milliarden Euro – einfach durch Bequemlichkeit und Gewohnheit. Fast ein Viertel aller deutschen Haushalte bezieht noch immer und seit vielen Jahren Strom über die teure Grundversorgung und zahlt dabei bis zu 918 Euro pro Jahr zu viel. Die Energiebranche hat ein System etabliert, das treue Kunden systematisch benachteiligt und Wechsler belohnt. Höchste Zeit, diesem Geschäftsmodell den Riegel vorzuschieben.group.vattenfall+1 Das perfide System: Ködern und später abkassiere Die deutsche Energiebranche funktioniert nach einem simplen, aber für Verbraucher kostspieligen Prinzip: Neukunden mit billigen Preisen und Wechselprämien locken, Bestandskunden satt schröpfen. Über 1.400 Anbieter kämpfen um die wenigen wechselwillige Haushalte mit Dumping-Tarifen, bei denen sie zunächst Verluste schreiben.…
Warum Katherina Reiches Wirtschaftspolitik dem Wirtschaftsstandort Deutschland massiv schadet
Die von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verfolgte Wirtschaftspolitik und ihr rückwärts gewandter energiewirtschaftlicher Kurs gefährden zentrale Erfolgsfaktoren des Wirtschaftsstandorts Deutschland: Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und eine sozial-ökologisch nachhaltige Entwicklung. Und ganz nebenbei werden auch noch die Klimaziele ad absurdum geführt. Fachleute, Umweltverbände und ein breiter Teil der politischen Opposition warnen, dass Reiches Maßnahmen die Energiewende verzögern, den Strukturwandel blockieren und die Wirtschaft zusätzlich belasten. 1. Die Energiewende als Motor des Wirtschaftsstandorts In der Vergangenheit waren die ambitionierten Ausbauziele für erneuerbare Energien und ein zügiger Netzausbau zentrale Voraussetzungen, damit Deutschland als Industrial-Nation wettbewerbsfähig bleibt. Ein starker Fokus auf grünen Strom und die saubere Elektrifizierung der Industrie gilt als Schlüssel, um sinkende Preise,…
§ 14a EnWG – Einfach und verständlich erklärt
Das § 14a EnWG-Update regelt, wie steuerbare Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wallboxen, Wärmepumpen, Stromspeicher, große PV-Anlagen) am Stromnetz betrieben werden dürfen. Ziel ist es, Stromnetze zu entlasten, die Energiewende voranzubringen und gleichzeitig den Netzanschluss neuer Geräte zu erleichtern – insbesondere bei Engpässen. Was ist eine „steuerbare Verbrauchseinrichtung“ gemäß § 14a EnWG? Darunter fallen Geräte, die viel Strom ziehen oder einspeisen und ab dem 1.1.2024 neu installiert werden: Alle Geräte beziehungsweise Kombinationen solcher Geräte mit mehr als 4,2kW Anschlussleistung gelten gemäß § 14a EnWG als steuerbar.sma+2 Was gilt in Sachen § 14a EnWG ab 2024? Was muss ich als Betreiber einer neuen PV-Anlage tun? 1. Anmeldung und Technik 2. Betrieb und Dokumentation…
Missbrauch des Klima- und Transformationsfonds stoppen!
Stoppt den Missbrauch der Klima-Gelder! – Jetzt klagen gegen die Finanzierung der Gasspeicherumlage aus dem KTF Die Bundesregierung und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will ernsthaft Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) – dem zentralen Topf für Energiewende und Klimaneutralität – zweckentfremden, um die Gasspeicherumlage zu bezahlen. Das ist nichts anderes als eine Subvention für die fossile Gaswirtschaft – und damit ein Missbrauch des KTF und politischer und klimapolitischer Skandal. HINWEIS: Am Ende des Textes findest Du eine Checkliste mit Argumenten, eine Vorlage für ein Anschreiben, dass Du an Deinen Bundestagsabgeordneten schicken kannst und einen Vorschlag für einen Social Media-Post zum Thema. Dagegen sollte geklagt werden. Sofort. Der KTF –…
Katherina Reiches Energiewende-Monitoring: Manipulation zugunsten des fossilen Rollbacks statt Transparenz?
Das geplante Energiewende-Monitoring der Bundesregierung steht massiv in der Kritik, insbesondere von Seiten der energiepolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Nina Scheer. In einem öffentlichen Brief wirft Scheer Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor, mit dem Auftrag zur Analyse der Energiewende den koalitionsvertraglich vereinbarten Rahmen zu sprengen und die Energiewende in Wahrheit politisch zu manipulieren – zugunsten eines fossilen Rollbacks und weniger ambitionierter Klimaziele. Im Koalitionsvertrag war eine sachliche begleitende Analyse als Bestandsaufnahme der Energiewende vereinbart, das als Grundlage zukünftiger Entscheidungen dienen soll. Die nun vorliegende Leistungsbeschreibung des Auftrags für das Monitoring weicht davon jedoch erheblich ab. Statt einer neutralen Analyse fragt die Auswertung auch ausdrücklich nach einer „Neuausrichtung der Energiepolitik“,…
Der alte Mann, die Verbrenner und das CO2 …
Faktencheck: Friedrich Merz, CO₂-Regeln und die Marktreife der Elektromobilität Die Debatte um strengere CO₂-Regeln für Firmenwagen ist momentan ein heißes Eisen in der europäischen Klimapolitik. Besonders kritisch – eigentlich grotesk – äußerte sich Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz mit der Behauptung, eine „Verengung auf Technologien, von denen wir gar nicht wissen, ob sie zu diesem bestimmten Datum alle schon so marktfähig sind“, könne die Kernindustrie Automobil „zerstören“. Diese Aussage verdient eine genaue Überprüfung – denn die Fakten zur Marktreife der Elektromobilität im Jahr 2030 sind eindeutig.123 Was sagt Friedrich Merz zu CO₂-Regeln für Firmenwagen? Friedrich Merz warnte vor einer vermeintlichen Bedrohung der Automobilindustrie durch angeblich vorschnelle und technologieverengte Vorgaben: „Wir…
Die Bundesregierung, die Energiewende und das Sondervermögen: Viel Geld, wenig Wirkung – und nun auch noch Gas?
Die Bundesregierung hat mit der Grundgesetzänderung 2025 ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro aufgelegt, um Deutschlands Infrastruktur zu modernisieren und die klimaneutrale Transformation zu beschleunigen. Ein externes Gutachten des ZEW unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Heinemann zeigt jedoch, dass die politischen Versprechen zur „Zusätzlichkeit“, „Priorisierung“ und „Wirkungsorientierung“ in den Errichtungsgesetzen bislang nicht eingelöst werden. Es entsteht eher ein Schattenhaushalt. Zu allem Überfluss verschärft Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche die Kritik: Sie plant, Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) abzuzweigen, um Gaspreise zu subventionieren und neue Gaskraftwerke zu fördern – ein doppelter Tabubruch, der den Fonds zweckentfremdet, ja ihn missbraucht, und die Energiewende weiter ausbremst12. Formulieren wir…