Fotovoltaik Förderung "Solarstrom für Elektroautos" (Foto: Pixabay)
Energiewende

Neuer Fotovoltaik-Zuschuss: Elektroauto-Besitzer bekommen bis zu 10.200 Euro!

Verkehrsminister Volker Wissing hat seiner Ankündigung von Ende Juni nun Taten folgen lassen: Am 26. September 2023 startet jetzt sein Programm „Solarstrom für Elektroautos“ zur Förderung von Fotovoltaik und Stromspeichern, wenn man denn bereits Besitzer eines Elektroautos ist oder dieses bestellt hat. So soll das Laden des E-Autos mit eigenem Solarstrom gefördert werden. Für die Förderung eines „bidirektionalen“ Gesamtsystems gibt es einen Zuschuss von 10.200 Euro.

Doch das Programm ist auch umstritten, denn Kritiker bemängeln, dass vor allem Wohlhabende in den Genuss des neuen Zuschusses kommen. Nur die könnten sich oft neben der Fotovoltaik-Anlage parallel auch noch ein E-Auto leisten. Jedenfalls können ab dem 26. September 2023 Elektroauto-Besitzer einen Zuschuss von bis 10.200 Euro für eine Fotovoltaikanlage, Solarstromspeicher und Ladestation beantragen.

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Neues Förderprogramm für Elektroauto-Besitzer aufgelegt

Am 26. September 2023 beginnt das neue KfW-Förderprogramm 442 „Solarstrom für Elektroautos“. Das unterstützt per Zuschuss die Installation von E-Auto Ladestationen, also im wesentlichen eine Wallbox, Fotovoltaikanlagen und Solarstromspeichern zur Eigennutzing in Wohngebäuden. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) stellt für dieses Förderprogramm ein Budget von bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert wird „solange der Vorrat reicht“.

Welche Vorteile bietet Förderung für Fotovoltaik?

Eigentümer von selbstgenutzten Wohnhäusern haben die Möglichkeit, einen Investitionszuschuss von bis zu 10.200 Euro für die Installation einer Ladestation in Verbindung mit einer Fotovoltaikanlage und einem Batteriespeicher zu beantragen, sofern sie bereits ein Elektroauto besitzen oder dieses zumindest nachweisbar verbindlich bestellt haben. Die Höhe des Zuschusses hängt von der Leistung der Fotovoltaikanlage und des Batteriespeichers ab. Zusätzlich gibt es einen Innovationsbonus für bidirektionales Laden.

Produkt
Zendure Balkonkraftwerk, Speicher für Balkonkraftwerk
EcoFlow PowerStream
Zendure SolarFlow Balkonkraftwerk mit Speicher, Solarpanel 840W
Anker SOLIX RS40P Balkonkraftwerk mit Speicher, Solarbank E1600 und 890Wp Photovoltaik Solarpanel
EcoFlow DELTA 2 Max tragbare Powerstation mit 220W Solarpanel, Solargenerator 2048Wh
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Zendure SolarFlow Balkonkraftwerk mit Speicher, Hyper 2000 mit 1800W Solar Eingang, Bidirektionales 1200W AC-Laden, Eingebaute Mikrowechselrichter, 1200W Ausgang, TOU, AB2000X 1920Wh LiFePO4 Akku Hyper 2000 & AB2000X
Growatt NOAH 2000 Balkon PV Speicher 2048W Akkukapazität, Kompatibel mit Balkonkraftwerke, IP66, 6.000+ Ladezyklen, 10-jährige Garantie, Plug&Play Installation in 5 Min
Marstek B2500 Speicher 2240Wh für Balkonkraftwerke, LiFePO4 Akku 6000 Ladezyklen, Erweiterbar, Einfache Installation, IP65 wasserdicht & staubfest (B2500D)
Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro, Balkonkraftwerk mit Speicher, 4 MPPTs (3600W), bis zu 16kWh Kapazität, 1200W bidirektional, Anker Intelligence, Plug&Play (ohne Verlängerungskabel für Solarpanels)
ECOFLOW STREAM AC Pro 2er-Pack, Balkonkraftwerk mit Speicher, 3,84kWh Solarspeicher, 100% Kompatibel mit allen Balkonkraftwerke, 2300W Ausgang, erweiterbar bis 11,52kWh, Plug&Play, IP65, TOU&KI STREAM AC Pro x 2
Preis
499,00 EUR
500,00 EUR
349,00 EUR
999,00 EUR
1.098,00 EUR
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Wie funktioniert das Gesamtsystem?

Diese Förderung soll zur Kombination dieser Anlagen und ihrer Steuerung durch ein Energiemanagementsystem ermutigen. Dieses System optimiert den Eigenverbrauch, unterstützt den Umweltschutz im Verkehrssektor, verbessert die Netzstabilität und verringert die Abhängigkeit von Strompreisschwankungen.

Welche Voraussetzungen muss ein Antragsteller erfüllen?

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, muss der Antragsteller die E-Auto-Ladestation, die Fotovoltaikanlage und den Solarstromspeicher neu erwerben. Dabei darf die Bestellung bei Antragstellung noch nicht erfolgt sein. Sprich laufende aber noch nicht montierte Bestellungen solcher Anlagenpakete werden nicht gefördert. Die Fotovoltaikanlage muss eine Mindestleistung von 5 kWp aufweisen, der Batteriespeicher eine Kapazität von mindestens 5 kWh haben und die Ladestation muss eine Ladeleisting von mindestens 11 kW erbringen.

Damit nicht genug! Der erzeugte Fotovoltaikstrom muss hauptsächlich für das Laden von Elektrofahrzeugen genutzt werden. Ein verbindlicher Nachweis über den Kauf eines Elektroautos ist notwendig.

Wer kann die Förderung beantragen?

Die Förderung steht nur Privatpersonen zur Verfügung, die ein selbstgenutztes Wohngebäude besitzen und bewohnen und dann eben ein Elektroauto haben oder nachweisbar bestellt haben.

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Kritik an der Förderung und Zukunftsausblick

Volker Wissings Förderpaket ist aber auch umsttitten und wird kritisiert. Zum einen wird argumentiert, dass angesichts des bereits hohen Ausbaus von Fotovoltaikanlagen in Deutschland, zusätzliche Förderanreize nicht erforderlich seien. Ein weiterer Kritikpunkt richtet sich an die Kopplung mit einem Elektroauto. Weil nur Elektroautokäufer die Förderun beantragen können, würden andere benachteiligt, die sich ein solches Fahrzeug nicht leisten könnten. Außerdem würde damit auch die Förderung andere nachhaltige Mobilitätsformen ausgeschlossen. Wie genau diese im Zusammenhang mit einer Fotovoltaikanlage stehen, bleibt aber unklar. Denn die „persönliche“ Mobilität ist ja auf ein Fahrzeig angewiesen. Und die Nutzung von Bus und Bahn wird sich kaum mit einer privaten PV-Anlage koppeln lassen.

Nichts desto trotz bietet Wissings Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ jedoch eine attraktive Chance für Elektroautobesitzer, ihren eigenen Solarstrom zu nutzen und ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Durch die budgetierung der Förderung gilt hier das Prinzip: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

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Was kostet grob ein Elektroauto?

Der Durchschnittspreis eines Elektroautos kann je nach verschiedenen Faktoren wie Modell, Marke, Ausstattung und Marktbedingungen variieren. Laut einer AutoScout24-Auswertung im August 2023 in Deutschland beträgt der durchschnittliche Preis für gebrauchte Elektroautos etwa 28.128 Euro. Dieser Preis hat sich im Vergleich zu Juli 2023 um 0,09% verringert. Beachte jedoch, dass dies der Preis für Gebrauchtwagen ist und sich auf den deutschen Markt bezieht. Der Preis für Elektroautos kann in anderen Ländern unterschiedlich sein.

Elektroautos wie beispielsweise ein Tesla sind in der Regel eine teure Anschaffung. (Foto. Pixabay)
Elektroautos wie beispielsweise ein Tesla sind in der Regel eine teure Anschaffung. (Foto. Pixabay)

Wenn es um Neuwagen geht, erreichte der Durchschnittspreis für neue Autos in Deutschland im Jahr 2022 etwa 42.790 Euro. Dies ist ein Anstieg von etwa 5.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Es ist wichtig zu beachten, dass Elektroautos tendenziell teurer sein können als vergleichbare herkömmliche Verbrennungsfahrzeuge.

Es ist auch zu berücksichtigen, dass es verschiedene Modelle und Marken von Elektroautos gibt, die in verschiedenen Preisklassen angeboten werden. Der Preis kann auch von staatlichen Anreizen und Förderungen beeinflusst werden, die in verschiedenen Ländern verfügbar sind. Daher ist es ratsam, den aktuellen Markt und die verfügbaren Modelle zu überprüfen, um den genauen Preis für ein Elektroauto zu ermitteln.